Für ein friedliches, rechtsstaatliches und vereintes Europa 

Überall in Deutschland finden in diesen Tagen große Demonstrationen gegen Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit statt. Die Bundesrepublik Deutschland im Frühjahr 2024 ist nicht mit der Weimarer Republik in der Zeit vor der Machtergreifung im Frühjahr 1933 durch die Nationalsozialisten gleichzusetzen. Aber die Geschichte lehrt uns, wie entscheidend es ist, dass sich alle Demokratinnen und Demokraten in Deutschland stets für die Bewahrung der Demokratie einsetzen.  
Das Vermächtnis des Deutschen Widerstandes verlangt danach, für die freiheitliche-demokratische Grundordnung einzutreten und seine Stimme zu erheben, wo die Demokratie in Gefahr gerät. 
Gegen Menschenfeindlichkeit, Rechtsextremismus und Antisemitismus. 
Nie wieder ist jetzt! 

In aller Munde und vor aller Augen? Die Wahrnehmung des Widerstandes gegen das NS-Regime in achtzig Jahren

Die neueste Publikation der Schriftenreihe der Forschungsgemeinschaft 20. Juli 1944 ist erschienen.

Wer sich mit Widerstand befasst, stößt schnell auf Topoi wie „Aufstand des Gewissens“ oder „das andere Deutschland“. Erinnert wird an ihn aber auch in Gestalt von Denkmälern oder jüngst auf Social Media beispielsweise mit @ichbinsophiescholl. Doch woher kommen solche Begriffe und Erinnerungsformen? Mit Fragen wie dieser befasste sich die Tagung der Forschungsgemeinschaft 20. Juli im Februar 2024. Die Beiträge liegen nun in einem Sammelband vor.

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