Autor: Sonja von Kaehne
Die XXXVIII. Königswinterer Tagung fand vom 20.-22.02.2026 statt.
Thema: Jenseits des 20. Juli 1944 – Der vergessene Widerstand.
Ort: Bonn, CJD
Die Details des Programms finden Sie im: Kurzprogramm
Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung bis zum 19.12.2025: Anmelde-Formular
Predigt von Fritz Delp anlässlich der XXXVIII. Königswinterer Tagung vom 20. – 22. Februar 2026 in Bonn
Stolperstein für Werner von Haeften
Am Mittwoch, 15. April 2026 wird in Berlin-Dahlem ein Stolperstein für Werner von Haeften verlegt. Werner von Haeften (1908–1944) und sein Bruder Hans-Bernd von Haeften (1905–1944) zählten zum engsten Kreis des Widerstands vom 20. Juli 1944. Aus diesem Anlass ist von 15. April bis 31. Mai 2026 im Martin-Niemöller-Haus in Berlin-Dahlem die Ausstellung „Werner und Hans-Bernd von Haeften und der Widerstand vom 20. Juli 1944“ zu sehen
Am Mittwoch, 15. April um 19 Uhr hält Dr. Rieke C. Harmsen einen Vortrag über Werner von Haeften. Anschließend ist Zeit für Gespräch und Austausch. Das detaillierte Programm und die Uhrzeit der Stolperstein-Verlegung werden noch bekannt gegeben. Die Veranstaltung wird organisiert vom Martin-Niemöller-Haus Berlin-Dahlem e.V. in Kooperation mit dem Martin-Niemöller-Haus der Evangelischen Kirchengemeinde Berlin-Dahlem.
–> Für die Stolpersteinverlegung ist eine Anmeldung nötig unter mnh@kg-dahlem.de
Wir möchten Sie auf zwei Besprechungen des neuen Buchs von Dr. Rainer Volk „Von der Missachtung zur Anerkennung des Widerstands – Die Geschichte des Hilfswerks 20. Juli 1944“ aufmerksam machen:
1. Die Besprechung von Prof. Joachim Scholtyseck in der FAZ vom 16.9.25 finden Sie hier: https://www.faz.net/aktuell/politik/politische-buecher/den-ueberlebenden-des-20-juli-geholfen-accg-110686989.html (zum Lesen des Artikels ist allerdings eine Anmeldung bzw. ein Abonnement bei der FAZ erforderlich).
2. Die Besprechung in der Süddeutschen Zeitung vom 16.8.25 finden Sie hier: https://zwanzigster-juli.de/wp-content/uploads/2025/09/2025-08-18-Lobbyarbeit-fuer-NS-Opfer_-Die-Geschichte-des-Hilfswerks-20.-Juli-1944-Politik-SZ.pdf
Eindrücke von der Kreisau-Reise 2025
Im Juni 2025 unternahmen die Freya von Moltke-Stiftung für das Neue Kreisau und die Forschungsgemeinschaft 20. Juli 1944 e. V. – erstmals gemeinsam – eine Studienreise nach Kreisau. Im Mittelpunkt standen die Auseinandersetzung mit dem Kreisauer Kreis, europäische Erinnerungskultur und aktuelle politische Herausforderungen. Das vielfältige Programm bot Raum für historischen Austausch und persönliche Begegnungen über Generationen hinweg.
Eindrücke und Details zur Reise finden Sie auf der Website der Freya von Moltke-Stiftung für das Neue Kreisau: https://www.fvms.de/aktuelles/veranstaltungen/eindruecke-von-der-kreisau-reise-2025/.

Gemeinsamen Reise vom 22. bis 26. Juni 2025 nach Kreisau
Endlich ist es soweit! Wir laden Sie herzlich zu der gemeinsamen Reise der Freya von Moltke-Stiftung für das Neue Kreisau und der Forschungsgemeinschaft 20. Juli 1944 e. V. ein, die vom 22. bis 26. Juni dieses Jahres stattfinden soll.
Die Teilnehmenden können sich auf ein vielfältiges Programm mit mehreren Höhepunkten freuen. Neben der intensiven Auseinandersetzung mit der Geschichte und dem Wirken Kreisaus, werden wir uns auf der Reise mit der deutsch-polnischen Nachbarschaft und den aktuellen Herausforderungen Europas befassen. Zu Beginn blickt die Osteuropa-Historikerin Dr. Franziska Davies vor dem Hintergrund der Geschichte des 20. Jahrhunderts auf die Zukunft Europas und den Krieg im Osten. Am zweiten Abend erzählen die Nachkommen der Mitglieder des Kreisauer Kreises aus ihren Erinnerungen. Helmuth Caspar von Moltke wird in unserem Beisein für seinen Einsatz für Kreisau und die deutsch-polnischen Verständigung mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Tiefere Einblicke in die Leben zweier starker Kreisauer Persönlichkeiten geben die Biografinnen von Ewa Unger und Freya von Moltke. Zudem liest Karolina Kuszyk aus ihrem Buch „In den Häusern der Anderen“, einem mehrfach ausgezeichneten Werk über das polnische Leben mit den deutschen Spuren in Westpolen.
Wir freuen uns auf Ihre Interessenbekundungen und darauf, mit Ihnen zusammen Kreisau zu erleben und ins Gespräch zu kommen.
Alle Anmeldungen gehen bitte direkt an die Freya von Moltke-Stiftung: Anmeldebogen, Infoblatt und Programm.
Mit herzlichen Grüßen
Dr. Christoph Studt Stellvertretender Vorsitzender der Forschungsgemeinschaft 20. Juli 1944 e. V.
Dr. Anna Quirin Geschäftsführerin der Freya von Moltke-Stiftung für das Neue Kreisau
Beitrag zum 20. Juli im Deutschlandfunk mit Input von der XXXVI. KöWi Tagung 2024
Im Februar war der Journalist Dr. Ludger Fittkau vom Deutschlandfunk Teilnehmer unserer Tagung. Einige Mitglieder haben Interviews gegeben – der Beitrag wurde am 20. Juli veröffentlicht. Hier können Sie es sich anhören.
Predigt von Fritz Delp anlässlich der XXXVI. Königswinterer Tagung vom 16. -18. Februar 2024 in Bonn
Für ein friedliches, rechtsstaatliches und vereintes Europa
Überall in Deutschland finden in diesen Tagen große Demonstrationen gegen Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit statt. Die Bundesrepublik Deutschland im Frühjahr 2024 ist nicht mit der Weimarer Republik in der Zeit vor der Machtergreifung im Frühjahr 1933 durch die Nationalsozialisten gleichzusetzen. Aber die Geschichte lehrt uns, wie entscheidend es ist, dass sich alle Demokratinnen und Demokraten in Deutschland stets für die Bewahrung der Demokratie einsetzen.
Das Vermächtnis des Deutschen Widerstandes verlangt danach, für die freiheitliche-demokratische Grundordnung einzutreten und seine Stimme zu erheben, wo die Demokratie in Gefahr gerät.
Gegen Menschenfeindlichkeit, Rechtsextremismus und Antisemitismus.
Nie wieder ist jetzt!
