Verabschiedung von HMR beim DFF

Hans-Manfred Rahtgens hat nach über 15 Jahren seinen Vorstandsposten beim Dorothee-Fliess-Fonds (DFF) zum 1. Januar 2024 an Fritz Delp übergeben.

Im Rahmen der Mitgliederversammlung auf der Königswinterer Tagung ehrt Friedrich von Jagow ihn für sein jahrelanges leidenschaftliches und erfolgreiches Engagement beim DFF.

Auch im Namen aller Stipendiaten bedanken wir uns und wünschen ihm alles Gute!

Verleihung des „Dorothee-Fliess-Preises für Widerstandsforschung“

Prof. Dr. Günther Brakelmann für sein Lebenswerk

Günther Brakelmann erhielt den mit 5.000 Euro dotierten Dorothee-Fliess-Preis für Widerstandsforschung 2022 für sein Lebenswerk. Die Preisverleihung erfolgte im Rahmen der XXXV. Königswinterer Tagung im Haus der Geschichte am Abend des 25. Februars 2023. 

Der 91-jährige evangelische Theologe und Soziologe hat seine Forschungsschwerpunkte in der Geschichte des Antisemitismus und in der Geschichte des Widerstandes gegen den Nationalsozialismus. In unzähligen Vorträgen und Publikationen hat er die Forschungsgemeinschaft in den letzten 50 Jahren begleitet, beraten und unterstützt. 

Weitere Informationen: https://dorothee-fliess-fonds.de/category/verliehene-preise/

„Mit jedem Leben, das wir retteten, bekämpften wir Hitler!“ – Jüdischer Widerstand und der Widerstand und die Juden

Bericht zur XXXI. Königswinterer Tagung, 2018

Hatten Anpassung und Passivität als Ergebnis ihrer langen Verfolgungsgeschichte dazu geführt, dass die Juden Europas gegen die NS-Vernichtungspolitik keinen Widerstand leisteten? Dieser oft vorgebrachten Ansicht wollte die Forschungsgemeinschaft 20. Juli 1944 auf ihrer XXXI. Jahrestagung zum Thema „Jüdischer Widerstand und der Widerstand und die Juden“ nachspüren. Wie ein jüdischer Widerstand zu fassen wäre, welche verschiedenen Ausdrucksformen und Handlungsräume jüdischen Widerstands es überhaupt geben könnte und inwiefern der „deutsche Widerstand“ sich mit der „Judenfrage“ befasste, waren erkenntnisleitende Fragestellungen der Tagung.

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Unser Auftrag

Die Forschungsgemeinschaft 20. Juli 1944 e.V. sieht sich verpflichtet, alle Bemühungen zu unternehmen, um die wissenschaftliche Erforschung des deutschen Widerstandes gegen die Nationalsozialisten anzuregen, die Darstellung dieses Kapitels deutscher Geschichte zu fördern und über das „andere Deutschland“ zu informieren und dessen Vermächtnis zu bewahren.

Zukunftsorientiertes Ziel ist allerdings auch, zur Sicherung des Friedens beizutragen und im Geiste großer Teile des Widerstands für die Völkerverständigung und ein vereintes, friedliches Europa einzutreten.

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