Eine Zeitreise in die Geschichte scheint auf den ersten Blick eine Fiktion zu sein. Es ist nicht möglich, per Knopfdruck in die Welt der Vergangenheit zu gelangen, aber der durch die Forschungsgemeinschaft 20. Juli 1944 e.V. organisierte Jugendworkshop „Herrschaftschaos im NS-Staat und der Widerstand gegen Hitler“ hat nicht nur das Wissen der Teilnehmer bezüglich der Funktionsweise des NS-Staates erweitern können, sondern ermöglichte einen Einblick in die Problematik des Widerstandes durch tiefergehende Beschäftigung mit dessen Protagonisten. In einem Planspiel nahmen die 15 Teilnehmenden Rollen von Widerstandskämpfern ein und diskutierten engagiert und emotional über eine demokratische Neuordnung Deutschlands. Geschichte zum Anfassen.
„Jugendworkshop 2018: Wie eine Reise in die Vergangenheit“ weiterlesenKategorie: Aktivitäten
Warum Widerstand? „Weil Frieden nicht selbstverständlich ist“
Bericht über den Jugendworkshop 2017 zum jüdischen Widerstand
Vom 24. bis 26. November 2017 führte die Forschungsgemeinschaft 20. Juli 1944 e.V. in Kooperation mit der Jakob-Kaiser-Stiftung ihren Workshop für Studenten und Young Professionals durch. Diskutiert und erforscht wurde dieses Jahr „Jüdischer Widerstand und Rettungswiderstand“, insbesondere auf das nach wie vor auch in geschichtswissenschaftlichen Kreisen verbreitete Narrativ der ohnmächtigen Juden, die „wie die Schafe zur Schlachtbank“ geführt worden seien.
„Bericht über den Jugendworkshop 2017 zum jüdischen Widerstand“ weiterlesenDer Jugendworkshop 2016 fand in Krzyzowa/Kreisau statt
Vom 2. bis 6. November 2016 führte die Forschungsgemeinschaft 20. Juli 1944 e.V. ihren jährlichen Workshop für „Young Professionals“ durch. Dieses Jahr ging die Reise von Bonn über Dresden weiter in die internationale Jugendbegegnungsstätte im niederschlesischen Krzyzowa/Kreisau. Hier, auf dem ehemaligen Familiengut der Familie Moltke stand die Tagung ganz im Zeichen des zivilgesellschaftlichen und christlichen Widerstands des Kreisauer Kreises um Helmuth James Graf von Moltke und Peter Graf Yorck von Wartenburg.
„Der Jugendworkshop 2016 fand in Krzyzowa/Kreisau statt“ weiterlesenWorkshop für Studenten und junge Berufstätige 2013
Vom 22. bis 24. November 2013 führte die Forschungsgemeinschaft 20. Juli 1944 e.V. in Kooperation mit der Jakob-Kaiser Stiftung ihren traditionellen Workshop für „Young Professionals“ durch. Überschrift des Workshop war die Thematik der XXVII. Königswinterer Tagung:
„Workshop für Studenten und junge Berufstätige 2013“ weiterlesen„Das Vermächtnis ist noch in Wirksamkeit, die Verpflichtung noch nicht eingelöst.“ – Der Widerstand gegen das ‚Dritte Reich‘ in Öffentlichkeit und Forschung seit 1945
Bericht vom 9. Workshop der Forschungsgemeinschaft 2012
Thema: „Weder überflüssig noch unterlegen.“
Workshop vom 23.11.-25.11.2012 in Königswinter für Studenten und junge Berufstätige

Hans und Sophie Scholl, Georg Elser, Generaloberst Ludwig Beck – was haben diese Namen gemeinsam? Sie und viele andere haben sich auf ihre eigene Verantwortung gegen ein verbrecherisches Regime gewendet und leisteten Widerstand gegen das „Dritte Reich“.
„Bericht vom 9. Workshop der Forschungsgemeinschaft 2012“ weiterlesen„Und sie werden nicht mehr frei sein ihr ganzes Leben“ – Funktion und Stellenwert der NSDAP, ihrer Gliederungen und angeschlossenen Verbände im „Dritten Reich“
Bericht zur XXIV. Königswinterer Tagung, 2011
Die jährlich stattfindenden Tagungen der Forschungsgemeinschaft 20. Juli 1944, die sich vorrangig mit Aspekten des Widerstandes gegen den Nationalsozialismus beschäftigen, haben sich in den letzten Jahren aufgrund des wissenschaftlichen Anspruchs, der die aktuellen Forschungsdiskurse berücksichtigenden Themenwahl und nicht zuletzt auch wegen ihrer heterogenen Teilnehmerzusammensetzung über Zeitzeugen- und Hinterbliebenenkreise hinaus als erkenntnisfördernde Fachveranstaltungen etabliert und weiterentwickelt. Dabei haben die inhaltlichen Schwerpunktsetzungen gerade in den beiden vergangenen Jahren gezeigt, dass die Forschungsgemeinschaft längst nicht mehr nur das erklärte Ziel verfolgt, die Geschichte der Widerstandsbewegung gegen das NS-Regime zu erforschen und in der Erinnerung zu halten[1], sondern darüber hinaus auch die Ideologie und die Institutionen des „Dritten Reiches“ in den Blick nimmt, um davon ausgehend Rückschlüsse auf Möglichkeiten und Grenzen von Opposition und Widerstand im nationalsozialistischen Staat ziehen zu können. Die wissenschaftliche Vorbereitung der Tagung erfolgte im Rahmen eines alljährlich stattfindenden Jugendworkshops für Studenten und Angehörige aus Familien der Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944, während ein Tagungsband mit allen Beiträgen der Referenten die Konferenz nachbereitet und abschließt.
„„Und sie werden nicht mehr frei sein ihr ganzes Leben“ – Funktion und Stellenwert der NSDAP, ihrer Gliederungen und angeschlossenen Verbände im „Dritten Reich““ weiterlesenJugendworkshopberichte
Diese Workshops richten sich an „Young Professionals“. Angesprochen sind Studierende, die Enkelgeneration der Widerstands-Familien und interessierte junge Erwachsene. Die Themen dienen der Vorbereitung auf die nächste Königswinterer Tagung.
Workshop 11. bis 13. November 2011 in Königswinter
mit dem Thema „Die Ämter und ihre Vergangenheit im ‚Dritten Reich‘. ‚Horte des Widerstands‘ oder ‚verbrecherische Organisationen‘?“ |Bericht|
Workshop 26. bis 28. November 2010 in Königswinter
mit dem Thema:„Und sie werden nicht mehr frei sein ihr ganzes Leben. Und sie sind glücklich dabei.“ |Bericht|
Workshop 20. bis 22. November 2009 in Königswinter
mit dem Thema: „Die weltanschaulichen Grundlagen des NS-Regimes. Ursprünge, Gegenentwürfe, Nachwirkungen“. |Bericht|
Workshop 16. – 18. November 2007 in Königswinter
mit dem Thema: „Militärischer Widerstand gegen Hitler im Licht neuer Kontroversen“. |Bericht|
Workshop 24. – 26. November 2006 in Königswinter
mit dem Thema: „Widerstand im ‚Dritten Reich‘ – Profile und Motive“ |Bericht|
Workshop 25. – 27. November 2005 in Königswinter
mit dem Thema: „Studieren im „Dritten Reich““ |Bericht|

